Mayumi Hirasaki
Person steht vor einem neutralen Hintergrund und hält eine Geige seitlich vor dem Oberkörper; trägt ein dunkles, leicht transparentes Oberteil und hat langes, dunkles Haar.
Mayumi Hirasaki © Uwe Arens

Mayumi Hirasaki

Violine

Mayumi Hirasaki studierte Violine in ihrer Heimatstadt Tokyo und in Nürnberg, Barockvioline und Cembalo in München und Luzern, sowie Kirchenmusik in Bamberg und Nürnberg. Ihre Lehrer waren unter anderem Daniel Gaede, Mary Utiger, Christine Schornsheim und Giuliano Carmignola.  

Sie unterrichtete an den Hochschulen von Nürnberg, Essen und Frankfurt und hat seit 2017 eine Professur am Mozarteum Salzburg inne. Zum Sommersemester 2025 wurde sie zur Professorin für Historische Violine und Viola an der Universität der Künste Berlin berufen. 

Mayumi Hirasaki ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe in Japan und Europa u.a. beim Internationalen J. S. Bach-Wettbewerb in Leipzig und dem Wettbewerb für Alte Musik in Brügge, Belgien. Sie ist, neben ihrer Tätigkeit als Konzertmeisterin bei der Akademie für Alte Musik Berlin, auf derselben Position bei Concerto Köln und der Gaechinger Cantorey (Internationale Bachakademie Stuttgart) tätig und regelmäßig zu Gast bei verschiedenen Barockorchestern und Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, dem Kammerorchester Basel, La Divina Armonia und gastiert mit Konzerten in ganz Europa, den USA und Japan. 

Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Interpreten wie Christine Schornsheim, Lorenzo Ghielmi und Michael Freimuth. 

Unter ihren CD-Einspielungen befinden sich Violinkonzerte und Sonaten Johann Sebastian Bachs mit Giuliano Carmignola & Concerto Köln, Lorenzo Ghielmi & La Divina Armonia und Christine Schornsheim, sowie die Solo-CDs     L´Arte della Scordatura und die Rosenkranzsonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber. Die jüngste Aufnahme mit Concerto Köln vereint Violinkonzerte und Orchesterwerke von Johann Georg Pisendel und erhielt 2023 den OPUS KLASSIK als beste Konzerteinspielung. Die aktuelle Einspielung mit der Akademie für Alte Musik Berlin, die Carl Philipp Emanuels Symphonies from Berlin to Hamburg gewidmet ist, wurde im April 2024 mit dem Diapason D‘Or ausgezeichnet. 

Mayumi Hirasaki spielt eine Violine von Domenico Montagnana als Leihgabe einer deutschen Stiftung.