Weit über eine Million verkaufte Tonträger sind Ausdruck des internationalen Erfolgs des Orchesters. Die seit 1994 für das Label harmonia mundi France produzierten Aufnahmen wurden - teils mehrfach - mit allen bedeutenden Preisen ausgezeichnet, darunter Grammy Award, Diapason d’Or, Cannes Classical Award, Gramophone Award, Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik oder ECHO-Klassik.
Zusammen mit der Akademie für Alte Musik Berlin hat sich die Ausnahmegeigerin Isabelle Faust einige Perlen aus dem Werk des Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann vorgenommen.
Als Johann Adolph Hasse 1768 “Piramo e Tisbe” schrieb, war er der wohl meistgespielte Opernkomponist des Spätbarock. Mit dem emotional ungemein packenden ´Intermezzo tragico´ stieß er musikalisch in eine neue Opernära vor.
Bachs Wurzeln: Höhepunkte aus der Generation deutscher Komponisten vor Johann Sebastian Bach. Musik der großen Bach-Familie steht neben herausragenden Werken heute unbekannterer Komponisten, darunter auch drei Weltersteinspielungen.
Der international gerühmte Ausnahmebratschist Antoine Tamestit arbeitet erstmals mit der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen. Gemeinsam präsentieren wir ein wahres Fest für die Bratsche!
Die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung ihrer Konzertmeister Georg Kallweit (op. 3) und Bernhard Forck (op. 6) bringt die ganze Brillanz dieser reizvollen Werke zur Geltung.
Mit dieser CD widmet sich die Akademie für Alte Musik Berlin einem vertrauten Weggefährten, dessen Werke das Orchester bereits seit seiner Gründung begleiten. Anlässlich des 250. Todesjahrs Telemanns (1681-1767) feiert das Ensemble mit diesem glanzvollen und immer wieder überraschenden Konzertprogramm seinen ‚Hauskomponisten’.
Für ihr erstes Solo-Recital bei harmonia mundi hat sich Sunhae Im vier Kantaten ausgewählt, die dem Mythos von Orpheus gewidmet sind. Der griechische Dichter, der am Ende des Quattrocento die Geburt der modernen Tragödie und ein Jahrhundert später die der Oper maßgeblich beeinflusst hatte, inspirierte auch die Komponisten des Spätbarock wie etwa Alessandro Scarlatti und Giovanni Battista Pergolesi in Italien sowie Clérambault und Rameau in Frankreich.
Zu einer Zeit komponiert, als weder Oratorium noch Oper existierten, stellt diese im Februar 1600 uraufgeführte Rappresentatione ein meisterhaftes Musikdrama vor. Die Auseinandersetzung zwischen Körper und Seele – ein symbolträchtiges Thema der Gegenreformation – verlangt Sänger, Chor und ein reich besetztes Orchester, dessen unterschiedliche Klangfarben die Solisten sowohl begleiten als auch charakterisieren. Zu Beginn der musikalischen Revolution des Barockzeitalters verbinden sich hier Gesang, Bühnenhandlung, Tanz und Instrumentalmusik in perfekter Harmonie.
Rekonstruktion eines Konzerts am 9. April 1786 mit eigenen Werken, aber auch mit Werken seines Vaters Johann Sebastian und Georg Friedrich Händels. Das Programm wurde von CPE Bach zusammengestellt und sollte die seinerzeit größten musikalischen Stücke präsentieren.
Am 9. April 1786 dirigierte Carl Philipp Emanuel Bach in Hamburg eine Benefizkonzert. Auf dem Programm standen drei seiner schönsten und repräsentativsten Werke: die Sinfonie Wq 183/1 (1780), das Magnificat, 1749 wohl in der Hoffnung auf die Nachfolge seines Vaters als Thomaskantor in Leipzig komponiert, und nicht zuletzt das eindrucksvolle Heilig (1776) für Doppelchor, über das er schrieb: “Es soll mein Schwanen Lied, von dieser Art, seyn, und dazu dienen, daß man meiner nach meinem Tode nicht zu bald vergeßen möge.” (harmonia mundi)
Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Reinhard Keiser; Johann Sebastian Bach, Wilhelm Friedemann Bach, Nicola Antonio Porpora und Johann Gottfried Müthel